Hinterfragen

Wie gehts?- Gut! -Nein, wie es dir wirklich geht?!

Wie gehts?- Gut! -Nein, wie es dir wirklich geht?! "Heeeey, wie gehts?" Die wohl am häufigsten gestellte Frage. Irgendwie hat sich die Gesellschaft bzw haben sich die Gespräche mittlerweile darauf spezialisiert so eingeleitet zu werden. Ob man jemanden schon länger oder gar schon sehr lange nicht mehr gesehen hat, die erste Frage die man sich stellt ist: "Wie geht es dir?" - Eigentlich ja eine schöne Geste: zu fragen, wie sich jemand fühlt, ob alles in Ordnung ist. Doch mittlerweile hat sich "Wie geht´s" schon als eine Floskel eingebürgert- eine Frage, die man eben fragt, weil man sie fragt und nicht, weil einen die Antwort tatsächlich interessiert. Denk mal selbst darüber nach wie oft du jemanden diese Frage im Gesprächsverlauf bzw zur Einleitung in ein Gespräch stellst. Und dann denke mal nach, wie oft dich eigentlich tatsächlich interessiert wie sich der andere fühlt... Ich behaupte, dass am Ende nicht viel übrig bleiben würden, wenn wir nur die Menschen fragen würden bei denen wir am Ende dann wirklich wissen wollen wie sie sich fühlen. Viel zu oft wissen wir die Antwort bei der Fragestellung nämlich schon, dass lässige "Gut, und dir?" - oftmals ist man sich dieser Antwort schon so sicher, dass man dem Ganzen eh keine Beachtung mehr schenkt und in Gedanken schon die nächste und eigentlich "wichtigere" Frage parat hat. "Hey, wie gehts?" "Gut, und dir?" "Ja auch- du hör mal, stimmt das eigentlich, dass........" Es ist keine Sache die schlimm ist oder sich irgendwie negativ auf deinen der Gesprächspartner auswirkt, aber es ist eine Sache die man mit wenig Aufwand ändern - und schlussendlich damit vielleicht noch das eine oder andere gute Gefühl vermitteln kann. Wie? Ganz einfach! Entweder nur die Menschen nach Ihrem Wohlbefinden fragen, bei denen es einen selbst auch interessiert... oder noch schöner: Die Frage "Wie geht es dir?" nicht schnell abhandeln, sondern mit Interesse fragen. Der Antwort auf die Frage: "Wie geht es dir?" einfach mal wieder Beachtung schenken- individuell und jedes mal aufs Neue. In Liebe Sabi

20.6.14 12:45, kommentieren

Die Leiche im Keller des Fußballs Teil 1

Der fußballerische Sport verbindet. Er verzweigt Menschen mit ihren städtischen Vereinen, wodurch regionaler Zusammenwachs gefördert wird. Die Menschen rücken näher zusammen. Auch auf internationaler Ebene verspricht man sich durch den Fußball so einiges. Er kombiniert nationalen Stolz und internationale Toleranz. So befinden sich zum Beispiel in der deutschen Nationalmannschaft einige Spieler mit ausländischen Wurzeln. Gerade die Großveranstaltungen, wie die derzeitige WM in Brasilien, wecken die Begeisterung am Sport, den Sinn der eigenen Nation und fördert gleichzeitig den Blick über die Landesgrenze hinaus. Durch den Fußball kommen sich die Menschen näher, ganz nach dem Motto: Eine Stadt/Ein Land, Ein Team, Eine Gemeinschaft! Ein Zusammenschluss zum einen von Fans untereinander und zum anderen von der Fangemeinschaft mit dem Verein, welche geradezu freundschaftliche Ausmaße annimmt. Man ärgert, freut sich und feiert zusammen. Alle Mitglieder verfolgen ein Ziel- den Sieg der Mannschaft. Völlig unabhängig von der sozialen Schicht, des Bildungsniveaus, der Höhe des Kontostandes oder anderer oberflächlichen Einflüsse wird hier eine Einheit gebildet. Man könnte sagen, der Fußball hat Potential den Zusammenhalt des Landes zu stärken und gleichwertig die Toleranz für andre Länder zu manifestieren. Für Fußball braucht man keine einheitliche Sprache, keinen gleichen Bildungsstand, sondern das Herz und den Teamgeist dafür. Umso erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass genau diese tolerante und auch mächtige Sportart durch gewisse menschliche Gegebenheiten so ins schwanken gerät. Homosexualität. In Liebe Sabi

20.6.14 11:58, kommentieren